Gute Vorsätze fürs neue Jahr. “Was möchte ich nächstes Jahr tun?” Ein Klassiker, der jedes Jahr gelebt wird. Dorie Clark dreht in seinem Artikel “Five Things You Should Stop Doing in 2012” den Spieß herum: warum immer Vorsätze dafür überlegen, was man tun möchte? Gibt es nicht auch Dinge, die man nicht mehr tun möchte? Und wieso nicht 2012 damit anfangen, genau diese Dinge aus dem Alltag und dem eigenen Verhalten zu verbannen? Er schlägt folgendes vor:
- Responding Like a Trained Monkey
E-Mail ist ein asynchrones Kommunikationsmedium. Es ist nicht notwendig jede einkommende E-Mail innerhalb von ein paar Minuten geöffnet, gelesen und beantwortet zu haben. Viele schaden ihren Arbeitsabläufen mit dem ständigen Abrufen der E-Mails mehr als sie ihn unterstützen. - Mindless Traditions
Auch wenn etwas schon immer so getan wird und vielleicht schon als Tradition bezeichnet wird: Macht es einen Unterschied, ob ich diese Sache tue oder nicht? Falls nicht, warum lasse ich sie nicht weg? - Reading Annoying Things
Die Informationsflut treibt viele von uns dazu bei weitem mehr Newsletter zu abonnieren und Zeitungen und Bücher zu kaufen, als wir lesen können. Reduziere deine Informationsquellen auf die Wesentlichen, die Essentiellen? Welche Quellen bereichern oder “erleuchten” dich in der einen oder anderen Art oder Weise? Den Rest kannst du streichen. - Work That’s Not Worth It
So toll eine Aufgabe/Auftrag auch klingen mag: Ist die verheißungsvolle Versprechung, die dahinter steht, auch den Aufwand wert? Lerne den Aufwand als genauso wichtig zu betrachten wie den Erfolg. Ist der Aufwand zu hoch, lasse die Finger davon. Das gilt im Beruf wie im Privaten. - Making Things More Complicated Than They Should Be
In vielen Fällen ist es gut, sich bereits auf dem Weg zum Ziel Feedback und andere Meinungen einzuholen. In viele Fällen schützen solche Zwischenstopps davor, die eigenen Entwicklungen zu kompliziert und damit zu unverständlich werden zu lassen. Auch wenn es schon fast abgedroschen klingt: Keep it simple.
Auch wenn das die persönliche Ignore-Liste von Dorie Clark ist, so sind die Punkte sicherlich auch für andere Personen und Themen eine Inspiration. Jeder in einer ruhigen Minute, inspiriert von diesen fünf Punkten, herausfinden was er 2012 nicht mehr tun möchte. Er selbst kam auf die Idee, nachdem er im Artikel “Two Lists You Should Look at Every Morning” von der “Ignore-List” gelesen hatte.
Welche Dinge möchtet ihr 2012 nicht mehr tun?